Haiti: Wie von Geisterhand gepeinigt
Montag, den 18. Januar 2010So beschreibt es Josef Oehrlein in seinem Artikel in der FAZ-online vom 18. Januar:
Warum in Haiti aus François Duvalier, „Papa Doc“, einem Arzt, der eigentlich Leben schützen und bewahren soll, ein grausam mordender Diktator und aus dem Armenpriester Aristide ein Despot, der Hass und Gewalt predigt, werden konnten, lässt sich, wenn überhaupt, nur mit einem Phänomen erklären, das die gesamte haitianische Gesellschaft durchdrungen und im Bewusstsein der meisten Bewohner die Grenzen zwischen Leben und Tod, Friedfertigkeit und Gewalt, Loyalität und Feindschaft verwischt hat: Zwar ist Haiti im Grunde ein katholisches Land, doch geben drei Viertel der Bevölkerung zu, dem Voodoo-Kult zu huldigen.
(aus: “Haiti, ein wie von Geisterhand geplagtes Land“, FAZ-online vom 18.01.10)
Haiti braucht unsere Hilfe. In der aktuellen Notsituation stellt die internationale Staatengemeinschaft Hundert Millionen Euro für die kurz-, mittel-, und langfristige Hilfe zur Verfügung. Das ist wichtig und richtig.
Haiti braucht Hoffnung. Die Menschen auf Haiti brauchen Trost und neue Hoffnung, wie sie im Voodoo-Kult nicht zu finden ist, dafür aber bei Jesus Christus gibt. Hoffnung auf eine neue und bessere Zukunft, Hoffnung, die durchträgt – auch in solchen Situationen – und die sich in Liebe statt Hass, Teilen statt Nehmen und Freude statt Neid und Gier konkretisiert. Dazu braucht es mehr als wertvolle humanitäre Hilfe und eine neue Infrastruktur. Es braucht Hoffnungsträger, die diese Hoffnung zu den Menschen auf Haiti bringt. Hoffnungsträger, das können Mitarbeiter der Hilfswerke und Missionswerke sein, die in Haiti tätig ein, es können aber auch Radiosendungen sein, die Hoffnung ausstrahlen.
Der ERF unterstützt mit seiner “ERF Hilfe Haiti” beides. Die aktuell notwendige humanitäre Soforthilfe genauso wie die Produktion und Ausstrahlung von Hoffnungssendungen für die verzweifelten Menschen auf Haiti.