Monatsarchiv für Juli 2009

Egal ob mehr oder weniger Krise – Weiterbildung rechnet sich immer

Dienstag, den 28. Juli 2009

Das meint Hermann Butting, erfolgreicher Geschäftsführer der Butting GmbH und Co. KG.
Hermann Butting ist ein sehr besonderer Unternehmer. Nicht nur wegen seines beeindruckenden Erfolgs, sondern noch mehr wegen seinem ungewöhnlichen Engagement für die Menschen innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Hermann Butting hat seit seinem Start als Geschäftsführer im Jahr 2000 den Umsatz von 150 Mio € auf 457 Mio € gesteigert, und die Mitarbeiterzahl von 900 auf 1300 erhöht. Beim 6. Führungskräftekongress in Düsseldorf im Februar diesen Jahres wurde Butting zudem als eine Führungskraft gewürdigt und ausgezeichnet, die auf vorbildliche Weise christliche Werte vermittelt.

In einem kurzen Interview am Rande des Führungskräftekongresses habe ich Hermann Butting zu seinem sozialen Engagement, insbesondere im Rahmen der Butting-Akademie und zum Thema Weiterbildung befragt. (weiterlesen…)

Ich bin eine Nanosekunde

Samstag, den 18. Juli 2009

nano-d-akoDas ist die Antwort – oder besser, eine der möglichen Antworten auf die hier gestellte Frage. Die Zeit wird als zurückgelegte Strecke dargestellt. Das Licht legt in einer Nanosekunde = eine Milliardstel Sekunde genau 30.48 cm zurück. Zum Vergleich: in einer Sekunde legt das Licht ungefähr die Strecke von der Erde bis zum Mond zurück. Eine Nanosekunde verhält sich also zu einer Sekunde ungefähr so wie die Länge des Papierstreifens zur Entfernung Mond – Erde. Eigentlich unvostellbar, oder?

Ich wünsche allen eine frohe neue Woche mit vielen kleinen und großen Wundern.

Mein Problem ist wie ein überreifer Kirschbaum…

Freitag, den 10. Juli 2009

… mit dicken, roten Kirschen, die mich von überladenen Ästen einladend anlachen. Leider habe ich keine Zeit zum Kirschenpflücken. Und wenn ich mal Zeit habe, dann fällt es mir schwer, mich auf einen Ast zu beschränken, weil die Kirschen am Nachbarast mindestens genauso verlockend aussehen. Eigentlich ein schönes Problem, aber immer noch ein Problem. Denn es ist nur eine Frage der Zeit, dann werden aus den leckeren reifen Kirschen angeknabberte verfaulte Kirschen, die sich dann nur noch für die Resteverwertung eignen.

Das ist mein Problem. Viele interessante herausfordernde und verlockende Projekte, die alle zur gleichen Zeit meine Aufmerksamkeit erfordern. Und ich habe für keines der Projekte die Zeit, die ich dafür brauche. Die Projekte laufen gut – zu gut? Prioritäten setzen klappt. Prioritäten leben hapert.

Was tun? Eine Zeit lang alles  andere stehen und liegen lassen und sich ganz aufs reife-Kirschen-pflücken konzentrieren? Oder weitere Personen zum Kirschenpflücken – und Kirschenessen? – einladen? Oder pflücken was geht und das andere verfaulen lassen und auf das nächste Jahr hoffen? Oder…?

In seinem Buch “A whack on the side of the head: How you can be more creative” betont Roger von Oech die Wichtigkeit von Metaphern um neue Perspektiven für die Problemlösung zu gewinnen.

Sein konkreter Tipp: Beschreib dein Problem doch mal in einer Metapher. Mein Problem ist wie… Das gibt dir eine neue frische Sichtweise auf das Problem.

Das stimmt. Ich habe dabei richtig Lust auf Kirschen bekommen und tendiere im Augenblick dazu, die reifen Kirschen erst einmal zu genießen und mit anderen zu teilen. Und dann sehen wir weiter:-)

PS: Auch die Bibel benutzt gerne Metaphern um etwas kreativ zu kommunizieren. Hier nur ein Beispiel: Wer Geschenke verspricht und hält’s nicht, der ist wie Wolken und Wind ohne Regen (Sprüche 25, 14)

Gute Ideen entstehen nicht zufällig

Mittwoch, den 1. Juli 2009

3 Punkte: …

Kreativität ist wichtig. Kreativität ist Arbeit. Kreativität kann man lernen.

1. Kreativität ist wichtig:

  • Das Wirtschaftsmagazin „brandeins“ zum Thema Kreativität:
    Wer morgen noch dabei sein will, tut gut daran, aus eingefahrenen Denkbahnen auszubrechen. Bei Google ist das Unternehmensphilosophie, in Großbritannien erklärtes Regierungsziel, und … (Mai 2007)
  • „Harvard Business Manager“ vom Juli 2008:
    Gute Ideen entstehen nicht zufällig. Nur wer sich sorgfältig vorbereitet und die richtigen Methoden nutzt, kann das kreative Potential im Unternehmen wirklich ausschöpfen.
  • „Ziel des Europäischen Jahrs 2009 ist es, Kreativität als Motor für Innovation und als entscheidenden Faktor für die Entwicklung von persönlichen, beruflichen, sozialen und unternehmerischen Kompetenzen herauszustellen. Deutschland unterstützt die Initiative der Europäischen Union, Kreativität und Innovation zu fördern und 2009 europaweit in den Fokus zu stellen.“ (von www.ejki2009.de)
  • Die Bibel: 1. Mose 2, Verse 19+20:
    Er (Gott) formte aus dem Erdboden die Landtiere und die Vögel und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde. Genauso sollten sie dann heißen. Der Mensch betrachtete die Tiere und benannte sie.

Was hätten Sie an Adams Stelle gesagt? Ich hätte es wahrscheinlich versucht mit Tier 1, Tier 2, Tier 3, Vogel 1, …, aber würden wir – Mathematiker mal ausgeschlossen – uns dann heute so an der Tierwelt erfreuen können;-)

2. Kreativität ist Arbeit.

Harvard Business Manager (Juli 2008):

Die Recherchen unserer Autoren lassen nur einen Schluss zu: Kreativität ist das Ergebnis von Disziplin, harter Arbeit und systematischer Planung und Organisation. Oder wie es der US-Erfinder Thomas Edison gesagt haben soll: “Genialität besteht zu 1 Prozemt aus Inspiration und zu 99 Prozent aus Transpiration.”

3. Kreativität kann man lernen.

Noch mal HBM:

“Nur wer sich sorgfältig vorbereitet und die richtigen Methoden nutzt, kann das kreative Potenzial im Unternehmen wirklich ausschöpfen.”

Ein kleiner Test: Wie kann ich einem anderen anschaulich erklären, wie lange eine Nanosekunde = 1000 Pikosekunden = 10-9 Sekunden ist?

PS: Die Benutzung des Internets zur Beantwortung ist kein kreativer Akt:-)