Monatsarchiv für Dezember 2008

Einen guten Rutsch!

Mittwoch, den 31. Dezember 2008

Ich wünsche damit kein gutes Hineingleiten oder -schlittern in ein unsicheres neues Jahr. Ich wünsche damit auch keine bewahrte Rutschpartie bei Eis und Schnee am Sylvesterabend.
Einen guten Rutsch wünschen bedeutet im ursprünglichen Sinne, einen guten Jahresanfang zu wünschen. Rutsch geht auf das hebräische Wort Rosch, zu Deutsch Kopf oder Anfang, zurück.

In diesem ursprünglichen Sinn wünsche ich allen Lesern einen sehr guten Rutsch in ein Wunder-volles Jahr 2009.
Wunder in 2009 sind nötig – und möglich. Mut an Wunder zu glauben im privaten wie im globalen Leben macht die Jahreslosung für das neue Jahr: Was bei Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott. (Die Bibel, Lukas 18,27). Möge das auch Ihre persönliche Erfahrung in 2009 werden.

Prominent ignoriert: Joseph

Mittwoch, den 24. Dezember 2008

josephProminent ist sein Platz im Heilsgeschehen. Aber im Herzen der Gläubigen rangiert Joseph, der Vater der heiligen Patchworkfamilie, oft nur knapp vor Ochs und Esel und den Hirten. Das ist sehr ungerecht; denn wäre Maria als Alleinerziehende mit dem hochbegabten Kind fertig geworden? Es stimmt, Josephs Rolle bleibt irdisch, aber das heißt auch: Er ist unser Mann, der Vertreter der erlösungsbedürftigen Menschheit. (so zu lesen auf der Titelseite von “DIE ZEIT” vom 23.12.2008)

Joseph als Vertreter der erlösungsbedürftigen Menschheit? Stimmt, wir haben Erlösung nötig – Männer wie Frauen. Und zu Weihnachten feiern wir die Ankunft des Erlösers in diese Welt. Jesus Christus, der von sich selbst sagt, dass er in diese Welt gekommen ist, nicht um zu verdammen, sondern um zu erlösen!

Machen wir es wie Joseph und nehmen den Erlöser, der unerwartet und Wunder-voll in unser Leben tritt, in unser Leben auf und schauen, was dann passiert. Wie dieses Experiment heute konkret aussehen kann? Hier mehr dazu:-)

Yes, HE can!

Montag, den 22. Dezember 2008

weih08Mein Weihnachtsbrief an meine Freunde:

Liebe Freunde, dear friends,
Yes, we can!” With this message has the President-elect of the USA, Barack Obama, won the hearts and the minds of the American voters.”Yes, we can! – to justice and equality. Yes, we can! – to opportunity and prosperity. Yes, we can heal this nation. Yes, we can repair this world. Yes, we can!” (from a speech of Barack Obama last Jan 8, 2008 in New Hampshire, USA).

But sadly enough the reality of the world is often different. No, we can’t! – heal the wounded souls and broken hearts. No, we can’t – heal our nation. No, we can’t – repair this world. No, we can’t!

But we know somebody who can! It is the God of the Bible, who can heal crashed people and who can bring peace to hurting hearts – even amidst the chaos of this world. HE has all the power and all the love necessary to make it happen. HE is the Lord of Lords. No one is greater than HE – and no one ever has humbled himself like HE did – when HE came into this world in a manger at the very first Christmas in Bethlehem.

What is impossible with men and women that is possible with HIM. Yes, HE can! HE can even change the hearts and minds of people and turn them into God-honoring and people-loving men and women, who care for each other and for the world. Yes, HE can! “What is impossible with men is possible with God.” (Luke 18, 27). This is the watchword for 2009 reminding us that HE can. With such a God we can face every challenge, which the new year might bring for us. Yes, He can!

I wish you and your loved ones a peace-full and wonder-full Christmas and a joyful new year, in which time and again you can see HIS possibilities making the difference in the impossibilities you are facing, because HE can.

Frohe Weihnachten und ein Wunder-volles Jahr 2009 (auch allen Lesern:-),

yours Thorsten

PS: … and please never forget: Yes, HE can!

PS2: Das Foto zeigt einen meiner indischen Freunde – nicht als Nikolaus verkleidet, sondern in seiner Alltagskleidung, weil es bei meinem Besuch im November in New Delhi dort mit 15° schon empfindlich kalt war:-)

Dienende Leiterschaft heute

Dienstag, den 16. Dezember 2008

Dienende Leiterschaft hängt viel mehr von der richtigen Einstellung als von der Beherrschung bestimmter Eigenschaften ab.

Kennzeichen dienender Leiterschaft sind:

  • begründet auf Beziehungen - statt auf Hierarchien
  • praktiziert durch Einfluss - statt durch Befehl und Gehorsam
  • fokussiert auf das Mitarbeiterpotential – statt auf das Renditepotential
  • einem gemeinsamen Ziel verpflichtet – statt einem einsamen Leiterziel.

Wo findet man diese Art dienender Leiterschaft heute? Beispiele?

Über Teams, die funktionieren

Freitag, den 5. Dezember 2008

Team-Arbeit funktioniert dann am besten, wenn die Persönlichkeiten der Team-Mitglieder sich ergänzen. Dazu gehören Personen, die Ideen entwickeln können („Starter“), solche, die Ideen weiterentwickeln können („Refiner“), und solche, die die weiterentwickelten Ideen dann auch umsetzen („Implementer“). Teams, wo eine oder mehrere dieser Persönlichkeiten fehlen, arbeiten unter ihrem Potential. In der Praxis fehlt es oft an Implementern, so dass selbst gute Projekte nie richtig umgesetzt werden.
Ein Grund dafür ist die Auswahl der Team-Mitglieder. In vielen Fällen wird nach Positionen und know-how ausgewählt, aber nicht nach der Persönlichkeit der Teammitglieder.

Was kann man hier verbessern?

Der Teamleiter sollte seine eigene Persönlichkeit in der Teamarbeit kennen und am besten auch die der anderen potentiellen Mitglieder. Falls aus organisatorischen Gründen eine gewisse Anzahl von Experten und Positionen automatisch zum Team dazu gehören, dann kann man ggf zusätzlich Personen (z.B. Implementer) zum Team einladen, um fehlende Team-Persönlichkeiten zu ergänzen. Auch wenn damit das Team vergrößert und manche Diskussionen verlängert wird, so kann dies die Effektivität des Teams insgesamt doch wesentlich erhöhen:-)