Was motiviert uns?
Freitag, den 27. August 2010Überraschende Ergebnisse zu dem was Mitarbeiter eigentlich motiviert gibt es hier – in einem englischsprachigen Video von RSAnimate.
Passt das auch für deutsche Verhältnisse?
Überraschende Ergebnisse zu dem was Mitarbeiter eigentlich motiviert gibt es hier – in einem englischsprachigen Video von RSAnimate.
Passt das auch für deutsche Verhältnisse?
Einige Zitate zur Bedeutung eines erfolgreichen Miteinanders in der Arbeitswelt, die deutlich machen, wie wesentlich – aber auch wie wenig selbstverständlich – gesunde Beziehungen und Kooperationen sind.
1. Aus brandeins, Juli 2010, “Kooperieren oder verlieren”
2. aus getabstract: “Leadershift”: Reinventing Leadership for the Age of Mass Collaboration by Emmanuel Gobillot, Kogan Page © 2009
3. aus getabstract “High-Performance-Teams”: Die fünf Erfolgsprinzipien für Führung und Zusammenarbeit von Wolfgang Jenewein, Marcus Heidbrink Schäffer-Poeschel © 2008
1. brandeins:
Sind wir nicht alle irgendwie Netzwerker? Kooperiert nicht längst jeder mit jedem? Und kann man das Beziehung nennen – oder doch nur ein schlampiges Verhältnis?
Zitate aus dem lesenswerten “8. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (Juni 2010)”
… und was der ERF tut.
Warnung: Dieser Blog-Beitrag ist sehr umfangreich! Deshalb nur bei echtem Interesse lesen:-)
Warum ist das Thema für Deutschland wichtig?
„Kurz gesagt: die deutsche Bevölkerung wird weniger, älter und vielfältiger.“
„Die erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist für die Bewältigung des demographischen und gesellschaftlichen Wandels zentral. Eine älter werdende Gesellschaft kann es sich nicht leisten, die Potenziale von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund nicht zu nutzen und zu fördern.“ (S. 35)
„Die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft hängt maßgeblich davon ab, ob es ihr gelingt, Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, unterschiedlichen kulturellen Prägungen und unterschiedlichem sozialen Status zu integrieren, ihnen das Gefühl der Zugehörigkeit zu vermitteln und eine Aufstiegsperspektive zu bieten.“(s. 36)
Um wen geht es dabei? (weiterlesen…)
Nach stauverzögerter 9-stündiger Fahrt in den Urlaub bei bis zu 38°C – aber zum Glück mit funktionierender Klimaanlage! – und anschließendem schweißtreibenden Ausladen steht erst einmal Duschen auf dem Programm. Das tut supergut! Erst warm, dann ein bisschen heiß, dann eine Zeitlang auf angenehm warm und mit dem Duschgel einen neuen Duft anlegen:-)
Warmduschen entspannt und sorgt in Kombination mit dem coolen Duschgel für ein entspannendes, absolut wohltuendes, gereinigtes Gefühl mit neuem Wohlgeruch. Danach geht es dann kalt weiter. Erst ein wenig, dann so kalt wie möglich. Das ist hier überraschend kalt und ganz schön gewöhnungsbedürftig. Aber es ist auch supererfrischend und belebt und ist zudem auch noch gesund! Besonders in der Kombination mit dem Warmduschen. Warm/ kalt,warm/kalt, warm/kalt. Das sogenannte Wechselduschen – was man übrigens immer mit Warmduschen beginnen sollte.
Der Bezug zum Mentoring?
Warmduschen entspricht dem regelmäßigen, entspannenden, wohl tuenden – weil vertrauensvollen – und reinigendem – und damit von ungesunden Gedanken/Gewohnheiten/Wegen frei machenden – Gespräch.
Kaltduschen entspricht (weiterlesen…)
Wie unverschämt gut es mir geht wird mir immer mal wieder im Vergleich mit anderen Menschen bewusst:
Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren könnte, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt: 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Nord-, Zentral- und Südamerikaner, 8 Afrikaner. Es gäbe 52 Frauen und 48 Männer. 6 Personen besäßen 60% des gesamten Reichtums. 80 Personen lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden.
Wenn wir genug Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf und einen Platz zum Schlafen haben, sind wir reicher als 75% der Menschen dieser Erde.
(zitiert aus OM-Nachrichten Jun/Jul 2010 von Hartmuth Harnisch)
Mehr als ein Grund zum kräftigen Danken – und zum großzügigen Teilen!
Edward de Bono gilt als einer der führenden Lehrer für kreatives Denken. Von ihm stammt die 6-Hüte-Methode, die das Potential eines kreativen Miteinanders nutzbar macht und damit einen effektiven Weg zur gemeinsamen Lösung komplexer Probleme aufzeigt.
De Bono:
There is nothing more sad and wasteful than a roomful of intelligent and highly paid people waiting for a chance to attack something the speaker said. With the Six Hats method the fullest use is made of everyone’s intelligence, experience and information. The Six Hats also removes all “ego” from the discussion process.
Die beiden wesentlichen Grundgedanken der 6-Hüte-Methode:
Grundlegende Prinzipien:
Ergo: Besser miteinander gewinnen als gegeneinander verlieren.
Persönliches Fazit: Funktioniert, macht Spaß und verbindet:-)
Tipp: Selbst ausprobieren!
PS: Hier ein aktuelles Interview mit DeBono “Brainstormings sind überholt”
Fußball WM 2010 in Südafrika. Es ist Sonntagabend, der 13. Juni. Deutschland gewinnt gegen Australien 4:0. Und wie! Super gespielt, nicht nur was für den Kopf, sondern auch fürs Auge und fürs Gefühl Wow! Damit hatten nur wenige gerechnet. Ich gehöre nicht dazu. Und damit war ich wohl nicht alleine.
Die “Welt Kompakt” vom 15. Juni titelt “Deutschland staunt über seine Elf”. Wie konnte das “passieren”, dass Deutschland so attraktiven und erfolgreichen Fußball spielt?
Die Welt-Analyse, warum wir gewinnen:
Frech, mutig, multikulturell – und vor allem ohne einen Leithammel, der normalerweise zur deutschen Nationalelf gehört wie der Senf zur Bratwurst.
Ob das nicht auch ein innovatives Rezept für erfolgreiche und attraktive Teamarbeit der Zukunft sein könnte?
“Ich möchte wohl”, antwortete der kleine Prinz, “aber ich habe nicht viel Zeit. Ich muss Freunde finden und viele Dinge kennenlernen.”
“Man kennt nur die Dinge, die man zähmt” sagte der Fuchs. “Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zähme mich!”
“Was muss ich da tun?” sagte der kleine Prinz. “Du musst sehr geduldig sein”, antwortete der Fuchs. “Du setzt dich zuerst ein wenig abseits von mir ins Gras. Ich werde dich so verstohlen, aus dem Augenwinkel anschauen, und du wirst nichts sagen. Die Sprache ist die Quelle der Missverständnisse. Aber jeden Tag wirst du dich ein bisschen näher setzen können…”
(aus: Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupery, S. 50/51)
Beziehung braucht Zeit. Zeit zum Zähmen und zum Wachsen. Gemeinsame Zeit, ohne viele Worte. Zeit zum zusammen-wachsen. Kann man das schöner beschreiben als der Fuchs und der kleine Prinz?
Und es begab sich im elften Jahr am ersten Tag des dritten Monats, da geschah des HERRN Wort zu mir:
…geht nicht.
Kurzfristig kann ich nur kurzfristige Beziehungen aufbauen.
Langfristige Beziehungen können nur langfristig aufgebaut werden.
Kurzfristig können langfristige Beziehungen nur abgebaut werden.
Beziehungen brauchen Zeit zum Wachsen.
Da gibt es keine Abkürzung.
Leider – oder Gott sei Dank?