Gamestorming: Spielend Probleme lösen

6. Januar 2012

Ich spiele einfach gerne. Egal ob Fußball, Badminton, Mühle, Dame, Triomino, Doppelkopf, … Und ich gewinne auch gerne – aber noch mehr genieße ich das gemeinsame Spielen an sich. Wenn ich mit Spielen Probleme meiner Arbeit lösen könnte, dann könnte meine Arbeit zu einem Hobby von mir werden.
Jetzt hat mir jemand, der es gut mit mir meint und mich kennt, ein Buch geschenkt, in dem tatsächlich gemeinsames Spielen als eine effektive Methode zur Lösung komplexer Managementprobleme vorgestellt wird: „Gamestorming: A playbook for Innovators, Rulebreakers, and Changemakers“.
Beim „Gamestorming“ geht es darum, Spielwelten zu schaffen, die speziell dazu geeignet sind Managementherausforderungen zu untersuchen, Zusammenarbeit zu fördern und neue Erkenntnisse zu möglichen Lösungswegen zu liefern.
Im Gegensatz zum traditionellen Managementansatz sind beim Gamestorming die Ziele dabei nicht genau definiert, sondern man arbeitet mit sogenannten „fuzzy goals“ (unscharfen Zielen). Laut einer Untersuchung der Universität Cambridge von 2009 sind gerade solche „fuzzy goals“ ein wesentliches Kennzeichen von erfolgreicher Innovation, weil sie die generelle allgemeine Ausrichtung der Arbeit fördern, ohne durch zu enge Vorgaben sich unterwegs auftauende Möglichkeiten auszublenden.
Ergo: Spielend Probleme lösen ist nicht nur möglich, sondern kann sogar durchaus sinnvoll und effektiv sein! Das macht Mut zum Weiterlesen um mehr darüber zu erfahren, wie das konkret funktionieren kann.

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Der Krippenweg ist zerstört!

23. Dezember 2011

So die Überschrift in der Wetzlarer Neuen Zeitung von heute. Erst am 19. Dezember hatte dieselbe Zeitung getitelt „Der Krippenweg ist wieder offen“

Der Krippenweg hat 44 Stationen mit originellen selbstgemachten Krippen. Vor vier Jahren initiiert und mit der engagierten ehrenamtlichen Hilfe vieler Hände entwickelt lädt der Krippenweg im Fellingshäuser Wald zum besinnlichen Spaziergang ein.

Das war so bis drei Tage nach der Meldung vom 19. Dezember Unbekannte ein Drittel der Stationen zerstörten. In der Zeitungsmeldung dazu am folgenden Tag hieß es

Sie schlugen Krippenfiguren die Köpfe ab, zerstörten oder stahlen Laternen und zerbrachen die gelben Sternenschweife, die Friedel Winter (der Initiator) über jeder Krippe am Baum befestigt hatte.

Der Mann, der anderen damit eine Weihnachstfreude machen wollte, ist am Boden zerstört. Selbst die hinzugezogenen Polizeibeamten sind bestürzt. Friedel Winter bietet den Tätern an, sich anonym zu melden. Er würde dann die Anzeige zuückziehen.

Die Schäden an den Krippen sind auf die Schnelle nicht reparabel. Trotz der Schäden und der persönlichen Trauer und will Friedel Winter aber den Krippenweg offen halten – wie geplant noch bis zum 15. Januar.

Eine mutige und wie ich finde sehr weihnachtsgemäße Entscheidung. Denn so wird die Botschaft von Weihnachten noch deutlicher: Jesus Christus kam nicht in eine heile und weihnachtlich geschmückte Welt, sondern er kam bewusst in das Kaputte der Welt um es durch sein Kommen zu Weihnachten heil zu machen! Zu Weihnachten feiern wird nicht das Kommen eines gesckenkeverteilenden Weihnachtsmannes in unsere schön geschmückte Welt, sondern das Kommen eines heilenden und rettenden Gottes in die Kaputtheit unserer Welt. Der kommt – nicht weil es bei uns so himmlisch gemütlich ist, sondern weil er weiß, dass wir ohne sein Kommen alle kaputt gehen – und weil er uns so sehr liebt, dass er dafür den Himmel verlässt.

Der Krippenweg ist zerstört – aber der Weg zu einem heilen Leben mit Gott bleibt offen!

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Achtung Spam!

12. Oktober 2011

Ich bin gerade dabei die Kommentare auf einer meiner websites durchzusehen, um die echten von den Spam zu trennen. Da ich die website nicht regelmäßig pflege, haben sich die Kommentare dort seit einigen Monaten angesammelt. Insgesamt über 3000. Bisher sind 100% der Kommentare Spam. Darunter durchaus kreativer Spam, wie z.B.

Herzlichen Dank, jetzt endlich habe ich das in der Tiefe kapiert

Krass, ich hatte niemals fur möglich gehalten, dass dies real wirklich funktionieren kann

Da fragt man sich beim Uberfliegen ja schon, ob man doof war. Dankeschon fur Ihre Erlauterungen.

oder auf Englisch:

Why did the chicken cross the road? Answer: To visit an awesome blog like yours!

… aber eben trotzdem immer noch Spam!
Was ich daraus lerne?

  1. Entweder Kommentare regelmäßig kontrollieren oder erst gar keine Kommentare auf meiner website zulassen.
  2. Viel Blödsinn lesen kann blöd machen. Deshalb entscheide vorher, was du liest.
  3. Auch Spam kann kreativ sein. Lohnt sich deshalb immer noch nicht zu lesen, aber bringt ein kleines smile in den Tag.
  4. Ist wohl noch ein weiter Weg bis alle Spammer in ihren emails transparent kommunizieren: „Achtung Spam!“. Das würde das Filtern der Spam-mails sehr erleichtern und viel wertvolle Lesezeit sparen:)
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Wie effektive Kooperation funktionieren kann – am Beispiel von Mais, Bohne und Kürbis

23. August 2011

Ich habe mal versucht die Prinzipien effektiver Zusammenarbeit von Organisationen an dem Zusammenwirken von Bohne, Mais und Kürbis deutlich zu machen.
Das Ergebnis kann man hier nachlesen (auch Dank der kompetenten Hilfe freundlicher Kolleg/innen:)) – allerdings bisher nur auf Englisch.

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gießen, gießen, gießen

23. Mai 2011

Zurzeit regnet es in Deutschland sehr wenig. Viel zu wenig, wenn man die Pflanzen fragt. Denn zum Wachsen und zum Früchte tragen braucht es gerade in der Wachstumsphase viel Wasser. Wenn es länger kein Wasser gibt, vertrocknet die Pflanze. Das ist äußerlich nicht sofort sichtbar – sie kann z.B. trotzdem eine Zeitlang munter weiterblühen -, aber im Laufe der Zeit wird das innere Vertrocknen auch äußerlich sichtbar. Dann ist der Pflanze oft leider nicht mehr zu helfen.
Neuanpflanzungen brauchen dabei besonders viel Wasser, damit sie gut anwurzeln. Sie müssen sich erst an dem neuen Platz eingewöhnen und Wurzeln schlagen, bevor sie belastbar werden und auch längere Trockenzeiten aushalten können. Deshalb heißt es gerade bei Neuanpflanzungen tage- und wochenlang „gießen, gießen, gießen“.

Das Gesagte lässt sich übrigens fast 1 zu 1 auf die Pflege von neuen Mitarbeitern übertragen. Auch hier gilt das Motto “gießen, gießen, gießen”, damit die neuen Mitarbeiter ordentlich Wurzeln schlagen und langsam aber sicher wachsen und Frucht bringen können.
Die spannende Frage ist dann: Was entspricht denn beim Mitarbeiter dem Wasser – und wer übernimmt das Gießen?

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Leiten heute heißt…

21. Mai 2011

… dass mir der Erfolg meiner Mitarbeiter wichtiger ist als mein eigener.

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Gott lieben heißt…

21. Mai 2011

… kleine Dinge, die in seinem Sinne, mit großer Freude tun:)))

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Jesus unites: Die Gemeinde Gottes ist international

6. Mai 2011

Jesus unites. Eben habe ich mit Emi aus China und Giovanni in Italien gebetet. Gestern Nachmittag habe ich ein Seminar zum Thema fremdsprachige Medien in Deutschland gehalten – gemeinsam mit Hayrettin aus der Türkei, Jose aus Südamerika und Naschat aus Ägypten. Gestern Abend dann eine Begegnung mit Nashvig aus Aserbeidschan – der in Deutschland Asyl sucht gemeinsam mit zwei weiteren Aserbeidschanern, die wegen ihres Glaubens in Aserbeidschan verfolgt und geschlagen wurden – und der gerne mit dem ERF gemeinsam Aseri-Sprachige in Deutschland erreichen möchte. Und heute morgen gefrühstückt mit Samuel aus Ghana. Das ist Jesus unites live.
Jetzt herausfordernde Gedanken von Mario Wahnschaffe beim Jesus-unites-Kongress:
Warum starb die Gemeinde in Jerusalem? Weil die Mitglieder und Leiter nur Juden waren und weil die internationale Missionsvision fehlte.
Warum lebte und wuchs die Gemeinde in Antiochia? Weil die Mitglieder international waren (Apg 11, 20-21), weil die Leiterschaft international war (Apg 13, 1), weil die missionarischen Mitarbeiter international waren (Apg 16, 1-3, Röm 16).
Was heißt das für meine und für deine Gemeinde – wie international ist die?

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Menschen mit Gottes Augen sehen

24. April 2011

… ist ein bisschen wie Steine im Meerwasser am Strand bewundern.
Ich war heute bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel barfuss in Hemd und kurzer Hose am Sylter Strand unterwegs. Einfach genial:) Unterwegs habe ich Steine gesammelt. So viele, dass mir am Ende die Hose in den Kniekehlen hing. Es gab einfach so viele einmalig besondere Steine. Allerdings sahen die Steine im Wasser oft ganz besonders aus, wenn ich sie dann in die Hand nahm, ging jedoch viel von ihrer Besonderheit verloren. Bis auf Größe, Farbe und Form sahen die Steine dann ziemlich gleich aus. Ganz anders, wenn ich sie wieder ins Wasser legte. Da kam ihre besondere Schönheit voll zum Ausdruck. Bis in die letzte Faser. So ähnlich ist das wohl, wenn Gott uns mit seinen Augen sieht. Nicht wie durch ein vergrößerungsglas, sondern wie durch Wasser, das die einmalige Besonderheit jedes einzelnen Stein hervorhebt. So möchte ich auch die Menschen sehen lernen.
PS: Eine besondere Erfahrung war es übrigens auch bei der Gelegenheit einmal bei 11°C in der Nordsee baden zu gehen. Echt cool:)

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Gehört, Gesehen, Gerochen, Gedankt

11. April 2011

Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war. (Die Bibel, 1.Mose 1, 11+12)

Das habe ich heute Morgen während der Fahrt zur Arbeit gehört – dank der Person, die mir eine Bibel zum Hören geschenkt hat.
Das habe ich heute Morgen gesehen – dank dem, der mir einen wunderbaren neuen Morgen mit bunten wunderschön anzusehenden Pflanzen geschenkt hat.
Das habe ich heute Morgen gerochen – dank dem, der den Pflanzen nicht nur Farbe sondern auch den Duft geschenkt hat.
Danke all denen, die daran beteiligt waren!

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